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Jazz und Modern/Contemporary

Zahlreiche Finalteilnahmen und Medaillen bei WM Jazz

"InTakt" wird Vize-Weltmeister Modern und "Impression" freut sich über Bronze

Die beiden Abschlusstage bei der Jazz-WM 2019 waren ereignisreich - herabstürzende Deckenplatten, deutsche Erfolge in der Hauptgruppe II und tolle Leistungen der deutschen Tänzern in einigen Finals sind die wichtigsten Aspekte davon.

von Thorsten Süfke

38 Solistinnen der Erwachsenen eröffneten den dritten Tag der Jazz-WM. Für die Runde der besten 16 konnte sich leider keine deutsche Starterin qualifizieren: Lea Panknin (TSV Kastell Dinslaken) beendete das Turnier auf Platz 25 und Helene Sophie Hecker (TS Lepehne-Herbst) erreichte Platz 22.

Dem einzigen deutschen Jugend-Duo gelang hingegen der Einzug in das Halbfinale: Christian Weiß/Miriam Cossmann Gimenez (1. Voerder TSC Rot-Weiß 1987) verpassten am Ende eine Top10-Platzierung ganz knapp und beendete diese WM-Kategorie auf Platz 11.
Bei den Erwachsenen wurde der Duo-Wettbewerb im Halbfinale besonders aufregend - zwar war da eines der drei deutschen Duos (Leonie Ripberger/Katharina Bothe - SG Sossenheim 1878) auf Platz 22 bereits ausgeschieden, aber als die Geschwister Laura Eckenfels/Romy Eckenfels (1. Jazzdance Club i. Dance Center Freiburg) gerade um den Finaleinzug tanzten, fiel ein Deckenelement auf die Tanzfläche. Die beiden Freiburgerinnen blieben unverletzt und das Turnier sofort unterbrochen.
Für den weiteren Tag zog die komplette Jazz-WM in einen anderen Hotel-Saal um. Wo das Halbfinale nochmals von vorne begann und sich Romy und Laura schließlich Platz 13 ertanzten.
Für Mika Einmal/Aaliyah Matis (TS Lepehne-Herbst) war das Halbfinale nur Zwischenstation. Sie erreichten die Endrunde der besten sechs Duos aus fünf Nationen. Mit Platz 4 verpassten sie zwar eine WM-Medaille, hatten aber über drei Runden ihre Weltklasse bewiesen.

Bei den Jugend Small Groups erreichte "Aquilas" (TC Rot-Weiß Leipzig) bei der ersten WM-Teilnahme Platz 34.

Zu Beginn des vierten und letzten WM-Tags (Sonntag) sahen die Zuschauer zunächst die Vorrunde der Jugend-Solisten. Christian Weiß (1. Voerder TSC Rot-Weiß 1987) tanzte sich hier warm und direkt ins Finale. Dort zeigte er bei seinem dritten WM-Start wieder eine routinierte und souveräne Leistung für die er mit Platz 4 belohnt wurde.
Im Formationsturniere der Jugend vertrat "skip" (Kinder- und Jugendsportclub Döbeln) die deutschen Farben und erreichte Platz 21.

Bei den Jazz-Gruppen der Erwachsenen teilte sich das deutsche Quartett nach der Vorrunde auf:
"movingART" (SG Sossenheim 1878) schloss die WM auf Platz 22 ab und für "Marsupilami" (1. Jazzdance Club i. Dance Center Freiburg) steht im Endergebnis Platz 19 zu Buche.
Auf Platz 14 endete die WM für "D-lite" (Tanz- und Ballettschule Bloehs) und die "Kopirait Dance Company" (Tanzschule Lepehne-Herbst) zog ins Finale ein: Dort erreichten die Tänzer aus Bonn Platz 5 und krönnten damit ihren Tänzer Mika Einmal zum erfolgreichsten deutschen Starter - mehrere Finalteilnahmen und eine Goldmedaille sind seine persönliche WM-Bilanz.

13 Jazz-Formationen traten bei den Erwachsenen an - für Deutschland "Marsupilami" vom 1. Jazzdance Club i. Dance Center Freiburg. Die Tänzerinnen aus dem Südwesten schlossen das Turnier auf Rang 11 ab.

Medaillen-Lieferanten wurden einmal mehr die deutschen Vertreter in der Hauptgruppe II - deren Wettbewerbe (Modern und Jazz) am Ende der Tage in Rawa Mazowiecka standen:
"InTakt" (JMD d. TV 1905 Unterbach) überzeugte das Wertungsgericht und wurde zum Vize-Weltmeister Modern gekürt. Und "Impression" (TSC Recklinghausen) durfte sich über eine weitere Medaillen bei einer internationalen Meisterschaft freuen - diesmal jene in Bronze bei der WM 2019 Modern.
Zum Abschluss aus deutscher Sicht erreichte "Champagne" vom 1. Voerder TSC Rot-Weiß 1987 in der Jazz-Kategorie noch den vierten Platz bei den Small Groups der Hauptgruppe II.

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