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Jazz- und Modern Dance

WM Modern - Tag 2

Den zweiten Modern-Tag eröffneten die Solotänzer der Jugend. 14 junge Männer aus zehn Nationen tanzten um den Einzug ins 6er Finale.

von Thorsten Süfke

Für die beiden deutschen Tänzer Christian Weiß (1. Voerder TSC Rot-Weiß) und Nico Stern (TSC Brühl im Brühler TV 1879) blieb es bei der Vorrunde, die sie gemeinsam mit dem 11. Platz beendeten.

Es folgte das Turnier der Small Groups Kinder. Hier trafen die drei deutschen Teams auf 17 weitere Gruppen. In dieser Kategorie wurde wieder einmal mehr deutlich, wie unterschiedlich "modern" in den verschiedenen Ländern interpretiert wird. So wurden diverse Requisiten eingesetzt - vom Spinnennetz, über Stühle bis hin zum Dreirad, stand einiges auf der Tanzfläche. Die drei deutschen Teams kamen da mit deutlich weniger aus. Die kleinen "Diebe" von "neo" (TG Bobstadt 1925)präsentierten ihr originelles Stück sehr überzeugend. Und auch die sieben Tänzerinnen der "Children Dance Company" (Jazztanzclub im TV Großostheim) zeigten sich von ihrer besten Seite. Beide teilten sich nach der Vorrunde Platz 15. Den Sternenfängern von "chocolat" (ASV Wuppertal) gelang mit ihrer technisch anspruchsvollen Choreografie der Einzug ins Semifinale. Dort ertanzten sie sich mit Rang 7 den Anschlussplatz an das 6er Finale.

Die Kategorie der weiblichen Jugend entwickelte sich zur Mammut-Aufgabe für alle Beteiligten. Nach der Vorrunde mit 56 sehr guten Starterinnen schieden nur fünf aus. Es mussten also im Achtelfinale noch einmal  51 Tänzerinnen auf die Fläche. Beide Runden zeigten alle drei deutschen Tänzerinnen hervorragende Leistungen. Während Marie Ebert (TSV Kastell Dinslaken) mit Platz 35 den leistungsstarken Wettbewerb beendete, konnten sich Lea Panknin (TSV Kastell Dinslaken) und Anastasia Menzel (TSC Dance Gallery Königsbrunn) über den Einzug ins 24er Viertelfinale freuen. Sie beendeten die letzte Runde des Abends gegen 22 Uhr und teilten sich schließlich Rang 16.

Auch die 30 Duos der Erwachsenen standen den Junioren in nichts nach. Die deutschen "Paare" zeigten sich in Bestform und stachen beide auf ihre eigene Art deutlich aus dem sehr homogenen Feld heraus: Die Qualifikation für das Viertelfinale war ihnen damit sicher. Hier konnten sich beide Paare noch einmal steigern und begeisterten das internationale Publikum. Cesar Jose Gutierrez Salas/Louisa Brebeck (ASV Wuppertal) zogen ins 11er Semifinale ein, Kristina Krieger/Andreas Schmidt (SVE Hamburg) belegten den Anschlussplatz und wurden 12. Viele hatten sie mit ihrem zeitgenössischen, provokanten Stück weiter gesehen, aber leider sahen dies die Wertungsrichter nach diesem langen Tag anders.

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