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Wir müssen zusammenhalten

Nicht nur Daumendrücken, sondern Handeln ist angesagt

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Tanzsport Deutschland verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine auf das Schärfste und unterstützt damit die Aufforderung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an Russland, die kriegerischen Handlungen sofort einzustellen.

von Gaby Michel-Schuck

Statement des DOSB

Statement des DOSB:

„Acht Jahre nach der Invasion der Krim wird erneut direkt nach dem Ende der Olympischen Spiele und kurz vor Beginn der Paralympischen Spiele zu den Waffen gegriffen und der Olympische Frieden gebrochen. Der Deutsche Olympische Sportbund und der Deutsche Behindertensportverband verurteilen den Angriff Russlands auf die Ukraine auf das Schärfste. Wir fordern Russland auf, die kriegerischen Handlungen einzustellen und empfehlen unseren Mitgliedsorganisationen, die Teilnahme an Wettkämpfen und Trainingsmaßnahmen in Russland und den Kriegsgebieten auszusetzen.“

DTV orientiert sich an seinem Leitbild

Wie unserem Leitbild zu entnehmen ist, lebt unser Sport unter anderem von Integration und den vielen gemischtnationalen Paar- und Mannschaftskonstellationen. Gerade in dieser Zeit ist dies ein Beweis dafür, dass ein friedliches Miteinander nicht nur möglich und gewollt ist, sondern auch ein Garant für Erfolg sein kann. Die Wahrung von sozialer Integration und Toleranz, wie sie durch den olympischen Gedanken vorgegeben ist, darf durch politische und militärische Machtkämpfe nicht gefährdet werden.

Daher wird der Deutsche Tanzsportverband die Teilnahme an Wettkämpfen und Trainingsmaßnahmen in Russland und den Kriegsgebieten aussetzen.

Die Einführung einer Schweigeminute als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern des Krieges und als Protest gegen die russische Invasion im Rahmen aller Wettkämpfe an diesem Wochenende, wie vom DOSB vorgeschlagen, ist vom DTV-Präsidium ausdrücklich gewünscht.

Das Präsidium von
Tanzsport Deutschland

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