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Sportvereine sind UNESCO-Kulturerbe

Urkunde feierlich an DOSB übergeben

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Deutscher Olympischer SportBund

Die "Gemeinwohlorientierte Sportvereinskultur" ist nun offiziell Immaterielles Kulturerbe. Bereits im März hatte die Deutsche UNESCO-Kommission verkündet, dass sie ins Bundesweite Verzeichnis aufgenommen wird. Am gestrigen Donnerstag, 18. November 2021, hat DOSB-Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, die Auszeichnung im Namen Sportdeutschlands und der fast 90.000 Sportvereine entgegen genommen.   

von Katrin Greschner

Das zuständige Expertenkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission hob vor allem „die breitenkulturelle Gemeinwohlorientierung“ hervor und wies dabei explizit darauf hin, dass Sportvereine „ein Lernort für gesellschaftliche Wertevermittlung“ sind. Dieser gesellschaftliche Beitrag sei bei rund 27 Millionen Mitgliedschaften und tausenden von Sportvereinen mit ca. 8 Millionen Ehrenamtlichen nicht zu unterschätzen und sollte gerade in Zeiten wie diesen besonders herausgestellt werden, so der DOSB in seiner Pressemitteilung.

Gudrun Doll-Tepper sagt: "[...] Der gesellschaftlichen Leistung der Vereine und der Ehrenamtlichen muss zukünftig ein noch größerer Stellenwert beigemessen werden. Das muss sich auch darin widerspiegeln, dass Sportvereine bei einem möglichen Lockdown nicht erneut geschlossen werden, wodurch ihre Mitglieder erhebliche Bewegungseinschränkungen erfahren würden. Sport und Bewegung und damit die Sportvereine sind Teil der Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen und stehen für den sozialen Zusammenhalt“.

Weitere Informationen:
Beim DOSB oder bei der UNESCO.

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