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Sportausschuss auch 2021 vorerst digital

Erste Sitzung des DTV Sportausschusses 2021
Screenshot aufgenommen von Heidi Estler

Am 27.02.21 fand die erste von zwei Sitzungen des Sportausschusses im Jahr 2021 statt.

In der digitalen Sitzung begrüßte DTV-Präsidentin Heidi Estler die Gremienmitglieder und rief in ihrer Ansprache die Länder und Fachverbände dazu auf, optimistisch zu bleiben und sich getreu dem Motto von DOSB-Präsident Alfons Hörmann als „Teil der Lösung, nicht des Problems“ zu sehen.

von Sören Tiegel

Teil der Lösung und nicht des Problems zu sein bedeute, sich den Herausforderungen zu stellen, neue Möglichkeiten zu entwickeln und die Hoffnung aufgrund der kommenden Impf- und Test-Möglichkeiten hoch zu halten, so Heidi Estler. Es bedeute aber auch, sich mit den Auswirkungen auf den Sportbetrieb zu befassen und alles daran zu setzen, den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Leistungs- und Breitensportbereich wieder zum Laufen zu bringen.

Weitere Themen der Sitzung im Überblick

Aktuell geht kein Weg an Breaking vorbei
Auch im Sportausschuss waren die Themen Breaking und die Olympischen Spiele 2024 unumgänglich. Zu Beginn der Sitzung stellte sich der DTV-Beauftragte Thomas Stark den Mitgliedern vor und gab einen kurzen Ausblick auf die kommenden Großereignisse im Breaking. So wird Breaking beispielsweise im Jahr 2022 Teil der World Games in Birmingham/USA sein und auch die für 2026 geplanten Olympischen Jugendspiele in Dakar/Senegal sind bereits fest eingeplant.

Update der ESV-App
In den kommenden Wochen wird es eine neue Version der ESV-App geben. Neu wird hierbei sein, dass die DTV ID-Karte lokal auf einem Mobilgerät hinterlegt und für die Nutzung keine aktive Internet-Verbindung mehr nötig sein wird. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, in einer App mehrere ID-Karten zu hinterlegen, so dass beispielsweise die begleitenden Eltern für beide Tänzer*innen die ID-Karte in einem Mobilgerät verwalten können.

Wechsel des Aktivensprechers vollzogen
Nach gewonnener Wahl nahm der neue DTV-Aktivensprecher Artur Balandin an seiner ersten Sportausschusssitzung teil. Zwar konnte zum Einstand aufgrund der digitalen Sitzung nicht wie üblich gemeinschaftlich angestoßen werden, aber Artur nutzte bereits seine erste Sitzungsteilnahme, um sich aktiv einzubringen.

Föderalismus auch bei den Trainingsmöglichkeiten sichtbar
Die LTV-Sportwarte berichteten über die aktuellen Trainingsmöglichkeiten in ihren Landesverbänden. Dabei wurde nochmals sichtbar, wie unterschiedlich diese in den einzelnen Landesverbänden sind. In manchen Landesverbänden kann der Trainingsbetrieb seit heute (01.03.) wieder eingeschränkt aufgenommen werden, in anderen Landesverbänden ist nach wie vor kein Training möglich - auch nicht für Bundeskaderpaare.

Zwischen Hoffnung und Realismus
Die Gremienmitglieder nahmen die umfangreichen Verlegungen von Meisterschaften und Ranglistenturnieren zur Kenntnis, womit die Hoffnung einhergeht, alle verlegten Meisterschaften doch noch im Jahr 2021 durchführen zu können. Zur Kenntnis nehmen musste das Gremium die unumgänglichen Absagen der Formationsligen Standard, Latein und JMC.

Status Quo
Die Beauftragten im Sportausschuss berichteten umfangreich über den Sachstand in ihren Bereichen. So wurde unter anderem über die Maßnahmen der TSTV, über den Sportbetrieb und die Stimmung im JMC-Bereich sowie aus dem Jugendausschuss berichtet.

Angebot für die Jugendlichen - Die DTSJ-Challenge
Der Jugendausschuss von Tanzsport Deutschland arbeitet derzeit an einem Konzept, um den jugendlichen Tänzerinnen und Tänzern ein Angebot während der Lockdown-Zeit zu machen. Geplant ist eine Video-Challenge, in der die A/B-Kaderpaare der Hauptgruppe eine Schrittfolge vortanzen, welche von den Jugendlichen unter Beachtung bestimmter Wertungskriterien nachgetanzt und auf Instagram hochgeladen werden soll. Daraus werden die drei besten Videos zu einem Online-Voting nominiert, über die alle Jugendlichen abstimmen können. Das Konzept befindet sich derzeit noch in der Ausarbeitung.

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