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Schulsportbeauftragtentreffen – Digital

Das jährliche Treffen der Schulsportbeauftragten fand am vergangenen Wochenende als Video-Konferenz in digitaler Form statt.

Beim Schulsportbeauftragtentreffen lag der Schwerpunkt darauf auszuloten, wie Schulsportwettbewerbe im Tanzen in diesem Schuljahr unter Pandemiebedingungen durchgeführt werden können. Aktuell sind die Voraussetzungen, Tanzen als Arbeitsgemeinschaft oder auch integriert in den Sportunterricht in den Schulen anzubieten, sehr unterschiedlich. Wegen der behördlichen Anordnungen sind zudem keine schulübergreifenden Sportwettbewerbe in diesem Schulhalbjahr möglich.

von Antonia Rieg

Die Voraussetzungen, Tanzen als Arbeitsgemeinschaft oder auch integriert in den Sportunterricht in den Schulen anzubieten, sind in den Ländern, Regionen, Landkreisen und Kommunen sehr unterschiedlich: Die Bandbreite reicht von „keine Wettbewerbe“ (Vorgabe der Schule) über eingeschränkte bis hin zu fast normalen Bedingungen (phasenweise und große Ausnahme!) In der Regel ist das Unterrichten durch andauernde Unterbrechungen der Aktivitäten gekennzeichnet. Besonders in den letzten Wochen seit den Herbstferien hatten wir sehr oft einen totalen Stillstand in den Schulen zu verzeichnen. Individuell notwendige Hygienekonzepte der Schulen engen häufig den Handlungsspielraum für das Tanzen zusätzlich ein. Tanzen auf dem Sportplatz oder Schulhof – meistens kontaktlos – stellen hier Ausweichmöglichkeiten dar, die jedoch keine kontinuierliche Vorbereitung auf Wettbewerbe zulassen. Aufgrund behördlicher Anordnungen sind in diesem Schulhalbjahr keine schulübergreifenden Sportwettbewerbe möglich.

Wie sehen die Perspektiven für die Zukunft aus? Niemand kann dies derzeit vorhersagen, außer dass kurz- bis mittelfristig kaum Änderungen der Rahmenbedingungen zu verzeichnen sein werden

Die Schulsportbeauftragten verständigte sich darauf, die Entscheidungen des Bundes und der Länder in diesen Wochen sowie die darauf folgenden Maßnahmen der Kultusministerien und deren eingegliederten Sportreferate bis Ende Dezember abzuwarten. Dann sollten für das zweite Schulhalbjahr die Rahmenbedingungen für die Durchführung von Landesentscheiden und des Bundeswettbewerbs vorliegen. Sollten keine Präsenzwettbewerbe stattfinden können,  stellt die Durchführung von Video-Wettbewerben eventuell eine Alternative dar. Um das weitere Vorgehen abzustimmen, treffen sich die Schulsportbeauftragten online zu erneuten Beratungen und Entscheidungsfindung im Januar.

Neben dem Austausch der neuen schulsportlichen Entwicklungen wurden die Prädikate „Tanzsportbetonte Schule – Schulsportbetonter Verein“ und  „Tanzsportbetonter Kindergarten – Kindergartenbetonter Verein“ vergeben.

Der Schulsport wurde in diesem Jahr als Mitglied in den Jugendausschuss sowie in den Ausschuss für Sportentwicklung/Fachausschuss DTSA aufgenommen. Die Schulsportbeauftragten sind dankbar dafür und freuen sich über die Möglichkeit der Mitarbeit in diesen Gremien.

Ein besonderer Dank geht an die Geschäftsführerin des DTV, Ute Hillenbrand, für ihre Teilnahme und ihr Interesse am Schulsport sowie an die Jugendsekretärin Antonia Rieg für die Vorbereitung des Online-Meetings.

Dr. Hans-Jürgen Burger
Schulsportbeauftragter DTV

Foto: Antonia Rieg

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