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Standard und Latein

Mehr Punkte – Ergebnis dennoch unverändert

Weltmeisterschaft Latein

Marius-Andrei Balan/Khrystyna Moshenska Foto: Klemm

Silber und Bronze für Tanzsport Deutschland

Die beiden deutschen Paare wiederholten ihren Erfolg vom Vorjahr mit deutlich mehr Punkten. Marius-Andrei Balan/Khrystyna Moshenska belegten den zweiten Platz hinter den amtierenden Europameistern und Titelverteidigern Armen Tsaturyan/Svetlana Gudyno. Und das, obwohl sie im Vergleich zum Vorjahr knapp 1,5 Punkte im Endergebnis mehr vorzuweisen hatten. Timur Imametdinov/Nina Bezzubova begeisterten ebenfalls die knapp 4000 Zuschauer und holten Bronze.

von Gaby Michel-Schuck

Timur Imametdinov/Nina Bezzubova Foto: Klemm

„Beide Paare haben heute schönes und qualitativ sehr hochwertiges Lateintanzen gezeigt“, freute sich Bundestrainer Horst Beer nach dem Finale, das mit mehr als dreißig Minuten Verzögerung begonnen hatte. Für Timur Imametdinov/Nina Bezzobova gab es in Moskau im Vergleich zum Vorjahr über 4,5 Punkte mehr. Dennoch blieb mit der Bronzemedaille der Platz unverändert. Wer vor Ort dabei war, hätte die beiden deutschen Paare, die sich von Beginn an bis zum Finale kontinuierlich steigerten, gerne auf den Plätzen Eins und Zwei gesehen. „Schade, dass hier „wie immer“ gewertet wurde“, bedauerte auch Holger Nitsche das Ergebnis. Er hätte sich eine stärkere Differenzierung der Wertungen in den einzelnen Tänzen gewünscht.

Damit gingen an diesem Tag zwei Goldmedaillen und einmal Silber an das ausrichtende Land. Deutschland erlangte einmal Silber und zwei Mal Bronze.

1. Armen Tsaturyan/Svetlana Gudyno, Russland (195.538)
2. Marius-Andrei Balan/Khrystyna Moshenska, Schwarz-Weiß-Club Pforzheim (193.460)
3. Timur Imametdinov/Nina Bezzubova, GGC Bremen (190.957)
4. Andrey Gusev/Vera Bondareva, Russland (187.417)
5. Charles-Guillaume Schmitt/Elena Salikhova, Frankreich (186.124)
6. Andrea Silvestri/Martina Varadi, Ungarn (183.082)

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