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Kinder- und Jugendschutz sind wichtig für Tanzsport Deutschland

DTSJ-Kinderschutzseminar erstmals als Online-Format

DTSJ-Online-Lehrgang Kinder- und Jugendschutz mit Lukas Weber

Eigentlich war im Berliner Landesleistungszentrum Tanzen natürlich ein Präsenz-Lehrgang geplant. Vor drei Wochen wurde alles umgeplant und in acht Online-Lerneinheiten gab es für Lizenzträger und Vereinsfunktionäre Grundlagen und noch mehr zu diesem so wichtigen Thema am Samstag (21.11.2020).

von Thorsten Süfke

In Kooperation mit dem Landestanzsportverband Berlin wurden die Workshops innerhalb kurzer Zeit mit den Referenten umgeplant und auf eine digitale Plattform umgestellt.

Am Ende hat (fast) alles geklappt und wir danken den bis zu 60 Teilnehmern, die am Samstag die vier Workshops zum Kinder- und Jugendschutz virtuell besuchten. Das zeigt, dass die Prävention sexualisierter Gewalt im Tanzsport und hier insbesondere der Kinder- und Jugendschutz eine immer wichtigere Rolle aus Sicht sehr vieler einnimmt.

Die Deutsche Tanzsportjugend (DTSJ) konnte Lukas Weber von der Fachberatungsstelle "Berliner Jungs" für einen Basis-Vortrag und damit die Grundlagen auf diesem Themengebiet gewinnen. Kurzweilig und sehr praxisorientiert führte er durch den Vormittag. Am Nachmittag standen dann das Stufenmodell der Deutschen Sportjugend, die daraus abgeleiteten Maßnahmen von Tanzsport Deutschland und eine Risiko-Analyse des Tanzsport im Mittelpunkt. Cathrin Lang, aus dem entsprechenden Arbeitskreis bei der Deutschen Tanzsportjugend und saarländische Landesjugendwartin, stellte abschließend ebenso das DTSJ-Jugendschutzprädikat vor.

Daran schloss sich die Vorstellung des Kinderschutzsiegels des Landessportbund Berlin an, welches Meral Molkenthin, die dortige Kinder- und Jugendschutzbeauftragte, erläuterte. Es ist jenes Siegel, dessen Anforderungen die Leitlinie für die Mitgliedsvereine des Landestanzsportverband Berlin ist. Sechs Aspekte sind zu berücksichtigen, zu denen auch ein Präventions- und Interventionsleitfaden zählt. Hierfür erhielten die Teilnehmer von Anne Retzlaff und Thorsten Süfke, den Kinder- und Jugendschutzbeauftragten des LTV Berlin, eine entsprechende Vorlage.

Denn gemeinsames Ziel ist es, dass immer mehr Vereine sich immer intensiver und regelmäßig mit der Prävention sexualisierter Gewalt auseinandersetzen. Darunter ist der Kinder- und Jugendschutz ein immens wichtiger Baustein, den die DOSB-Fachverbände bis 2022 vollständig umsetzen werden.

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