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Tanzsportjugend

Jugendvollversammlung in Köln

Jugendwarte und Jugendsprecher auf der Jugendvollversammlung in Köln. (Foto: Heks)

Die Jugendvollversammlung der Deutschen Tanzsportjugend ist das Treffen der Jugendvertreter aller Vereine und Verbände im Deutschen Tanzsportverband und findet alle zwei Jahre an einem anderen Ort in Deutschland statt. 2016 war der TTC Rot-Gold Köln Ausrichter der Versammlung, 193 Stimmen für die Jugend waren im Saal vertreten. Die Bundesjugendwartin Sandra Bähr und der vor Ort gewählte Versammlungsleiter Daniel Reichling als Vertreter des Präsidiums führten durch die Tagesordnung. 

von Daniel Reichling

Die Haushaltsabschlüsse 2014 und 2015 sowie der Haushaltsrahmenplan 2016/17 wurden vom Plenum einstimmig angenommen und der Jugendvorstand einstimmig entlastet. Bundesjugendwartin Sandra Bähr gab über den vorliegenden schriftlichen Bericht hinaus noch einige Höhepunkte aus der bundesweiten Jugendarbeit der vergangenen zwei Jahre als mündliche Ergänzung bekannt. 

Zur Wahl stand dieses Jahr nur die Position des Bundesjugendsprechers. Der bisherige Amtsinhaber Yannick Drünkler wurde einstimmig wiedergewählt. Er kündigte mit der Annahme seiner Wahl an, dass es 2018 einen neuen Bundesjugendsprecher geben muss, da er aus Altersgründen dann nicht noch einmal antreten wird.

Der Jugendausschuss hatte sich auf seiner Gremiensitzung kurz vor der Jugendvollversammlung auf die Absetzung der in der Tagesordnung angekündigten Änderungsanträge der Jugendordnung verständigt. Bis zur nächsten Jugendvollversammlung soll die Jugendordnung einer gründlichen Überprüfung unterzogen und dann in Gänze aktualisiert werden. 

Zum Schwerpunktthema "Prävention: Sexualisierte Gewalt im Tanzsport" waren die beiden DTV-Beauftragten Wolfgang Kilian und Anne Heußner als Referenten geladen, die mit einem Vortrag die Sensibilität der Anwesenden für das Thema schärften. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass es wichtig ist, einen gesunder Mittelweg zu finden. Die Augen vor dem Thema zu verschließen ist genauso wenig sachgerecht wie alle und jeden unter Generalverdacht zu stellen. Ebenfalls immer zu bedenken: Wenn tatsächlich etwas passiert, immer professionelle Hilfe einholen. 

Im Rahmen des Jugendschutzes hatte der Jugendausschuss das neue DTV-Jugendschutzprädikat ins Leben gerufen und die Vereine zu Bewerbungen aufgerufen. Die ersten Vereine, die den geforderten Maßnahmenkatalog umgesetzt und sich beworben hatten, wurden in Köln direkt mit dem entsprechenden Prädikat ausgezeichnet. 

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