Medaillensatz und mehr für Deutschland
Gold für Kalistov/Albanese und Faustmann/Kley
Faustmann/Kley setzen Siegesserie fort
WDSF Open Standard Senior III
Seit Mai 2024 blieben die amtierenden Weltmeister mit nur einer einzigen Ausnahme (DSF Bremen) ungeschlagen. Bei der 37. Auflage der GOC setzten sie ihre Siegesserie fort. Mit einer beeindruckenden Leistung ließen die Berliner im Beethovensaal ihre gesamte Konkurrenz hinter sich und ertanzten sich ihre dritte GOC-Goldmedaille.
Mit zehn Punkten Abstand folgten ihnen auf dem Silberrang Vittorio Bramati/Silvia Martorelli vor Ingo Bauer/Sandra Fürsattel, die seit Beginn des Jahres die dritten Plätze offensichtlich für sich gepachtet haben. Für das Nürnberger Paar war es die erste GOC-Bronzemedaille.
1. Gert Faustmann/ lexandra Kley, Blau-Silber Berlin Tanzsportclub (5)
2. Vittorio Bramati/Silvia Martorelli, Italien (15)
3. Ingo Bauer/Sandra Fürsattel, TSC Rot-Gold Casino Nürnberg (16)
4. Vicente Munar Vidal/Rosa Maria Garcia Perello, Spanien (19)
5. Massimiliano Ferrini/Elisabetta Galilei, Italien (20)
6. Roland Holub/Eleonora Holub, Österreich (30)
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11. Kim und Silke Bartels, TSA d. VfL Wolfsburg
12. Rainer und Sabine Nolte, Grün-Gold TTC Herford
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14. Peter und Sibylle Schmiel, Askania - TSC Berlin
17. Thomas Langkavel/Sabine Haas, TC Der Frankfurter Kreis
18. Stefan Jacob/Margit Stiebritz, btc Grün-Gold der Turngemeinde in Berlin
24. Mario Müller-Frahm/Michaela Frahm, Tanz Sport Club in Hannover
GOC-Bronze für Helene und Dmytrii
WDSF Open Standard Rising Stars
Die „aufsteigenden Sterne“ präsentierten sich mit großer Nationenvielfalt. Am Ende verblieben noch sechs Länder in der Schlussrunde. Über die Plätze eins und zwei waren sich die Damen und Herren des Wertungsgerichts einig: Mit dem ersten Platz in allen fünf Tänzen holten sich Maxim Zhilenkov/Alua Kargabaeva aus Kasachstan die Siegermedaille. Das Silbermetall wurde an die relativ frische Paarkonstellation aus Litauen, Edvardas Masaro/Anastasija Pavsukova, vergeben. Mit drei dritten und je einem vierten und fünften Platz sicherten sich Dmytrii Forostianov/Helene Novalee Tilgert mit einem Punkt Abstand zum Viertplatzierten die GOC-Bronzemedaille.
Zwei weitere DTV-Paare schafften in einem Feld von 122 Paaren den Sprung ins Semifinale: Yevhenii Boichenko/Mariia Vlasenko beendeten das Turnier auf dem achten Platz vor dem drittbesten deutschen Paar, Matteo Cesaretti/Emily Matthies, die das Parkett als Zwölfte verließen.
1. Maxim Zhilenkov/Alua Kargabaeva, Kasachstan (5)
2. Edvardas Masaro/Anastasija Pavsukova, Litauen (10)
3. Dmytrii Forostianov/Helene Novalee Tilgert, Grün-Gold-Club Bremen (18)
4. Yang Chi/Ruyi Tang, China (19)
5. Carlo Rugi/Marta Lorenzini, Italien (26)
6. Kajetan Tygielski/Nicole Menser, Polen (27)
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8. Yevhenii Boichenko/Mariia Vlasenko, TSC Excelsior Dresden
12. Matteo Cesaretti/Emily Matthies, Tanzsportzentrum Leipzig
Italien singt
WDSF PD Open Standard Master Class II
Es war ein langer Tag in der Reithalle – für Paare, Offizielle und Organisatoren. Doch Italiener drehen gefühlt erst kurz vor Mitternacht so richtig auf. Mit fünf Paaren startete das PD-Turnier der Master Class II direkt in die Schlussrunde des Tages und die Stimmung war richtig gut.
Begleitet von Beifall und Anfeuerungsrufen tanzten sich schließlich Robert Scorzosi/Eliza Marini an die Spitze des Feldes und wurden von ihren Fans trotz der späten Stunde ordentlich gefeiert. Yasufumi Tsubouchi/Miwa Tsubouchi sind Dauergäste auf den German Open und verbessern sich stetig. Heuer reichte es bei dem PD-Turnier für GOC-Silber. Vitalii Erfan/Viktoria Zaprudska hatten sich bereits bereits bei den PD-Welt- und Europameisterschaften 2025 präsentiert und ertanzten sich in Stuttgart GOC-Bronze.
Zum Abschluss ertönte die Italienische Nationalhymne, die lautstark im Saal mitgesungen wurde.
1. Robert Scorzosi/Eliza Marini, Italien (5)
2. Yasufumi Tsubouchi/Miwa Tsubouchi, Japan (12)
3. Vitalii Erfan/Viktoria Zaprudska, Ukraine (16)
4. Katsunori Mimoto/Kaori Kitahata, Japan (17)
5. Andreas und Petra Schogger, Österreich (25)
GOC-Gold für die Weltmeister
Jugend Latein
Der Weltmeistertitel ist noch ganz frisch und fand seine erste Bestätigung auf den German Open in Stuttgart: Dimitrii Kalistov/Luna Maria Albanese gewannen das Weltranglistenturnier klar in allen Tänzen mit 48 von 55 möglichen Einsen. Vor einem begeisterten Publikum bestritten vier Finalisten der WM zusammen mit zwei weiteren Paaren die sechste und letzte Runde des mit ursprünglich 143 Paaren aus 23 Ländern besetzten Turniers. Der zweite Platz ging nach Spanien an Adria Hernandez/Emilija Ulcinaite und bestätigte somit ebenfalls das WM-Ergebnis. Die WM-Fünften profitierten vom Fehlen der WM-Finalisten und belegten Platz drei in allen Tänzen. Das zweite DTV-Paar im Finale, Yigit Bayraktar/Lukrecija Kuraite, wiederholte ebenfalls das WM-Ergebnis und feierte mit dem sechsten Platz seinen zweiten großen Erfolg im ersten Jugendjahr. (usr)
1. Dimitrii Kalistov/Luna Maria Albanese, Grün-Gold-Club Bremen (5)
2. Adria Hernandez/Emilija Ulcinaite, Spanien (10)
3. Maddox Loevenhardt/Sara Coman, Dänemark (15)
4. Ivan Marynich/Sofiya Malik, Moldawien (20)
5. Tymon Olejarz/Wiktoria Kurda, Polen (25)
6. Yigit Bayraktar/Lukrecija Kuraite, Grün-Gold-Club Bremen (30)
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15. Ivan Smekalkin/Yeva Liermontova, Schwarz-Weiß-Club Pforzheim
Auf Siegeskurs von Anfang an
Kinder II Acht Tänze
Wie sich ein Sieg auf den German Open Championships anfühlt, ist Tudor Colbu/Ilinca-Maria Molocia durchaus bekannt. Vor einem Jahr gewann das rumänische Kinderpaar – damals noch in der Altersgruppe I (bis neun Jahre) – das Turnier über Sechs Tänze sowie das Standardturnier. Inzwischen gehören die beiden der Altersgruppe II an (zehn bis elf Jahre), müssen in der Kombination acht Tänze zeigen und ließen von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, dass ihnen ein weiterer Sieg gelingen würde. Mit sieben gewonnenen Tänzen holten sich Tudor und Ilinca-Maria ihr drittes GOC-Gold.
Sehr erfolgreich verlief für Hryhor Petrosian/Daniela Wilhelm das erste von drei GOC-Turnieren, zu denen die Pforzheimer gemeldet sind. Die amtierenden Deutschen Meister der Kinder Latein belegten in sieben Tänzen den zweiten Platz und nahmen den späteren Siegern den Wiener Walzer ab. Den dritten Platz holten sich die Moldawier Denis Scripnic/Sofia Ciolac mit Platz drei in allen Tänzen.(usr)
1. Tudor Colbu/Ilinca-Maria Molocia, Rumänien (9)
2. Hryhor Petrosian/Daniela Wilhelm, Schwarz-Weiß-Club Pforzheim (15)
3. Denis Scripnic/Sofia Ciolac, Moldawien (24)
4. Rodion Potapov/Nika Babakova, Estland (38)
5. Bogdan Balaban/Polina Sotnicova, Moldawien (40,5)
6. Kaan Karayazgan/Ece Venus Sirer, Türkei (41,5)
Zwei DTV-Tänzer im Finale
WDSF Solo Junior II Latin - Male
Mit zehn Startern war das Teilnehmerfeld der Solo Junior II Latin Male am zweiten Tag der GOC verhältnismäßig groß. Sechs Nationen war vertreten, darunter Deutschland vier Mal. Zwei der vier deutschen Herren schafften es bis ins Finale und belegten Platz 6 – Daniel Reich – und Platz 5 – Mark Avtushko, der bereits gestern bei den Junioren II Standard die gleiche Platzierung erreichte.
Die drei Treppchenplätze wurden international vergeben: Bronze ging an China, Silber an Portugal und Gold ertanzte sich Aidan Tam aus Hongkong. (K. Schuck)
1. Aidan Tam, Hong Kong, China (6)
2. Dinis Fonseca, Portugal (11)
3. Shanchang Zhang, China (13)
4. Ignacy Mroske, Polen (22)
5. Mark Avtushko, Tanzsportzentrum Stuttgart-Feuerbach (23)
6. Daniel Reich, TSC Metropol Hofheim (30)
Eleonora Rivarolo tanzt ins Finale
WDSF Solo Junior I Latin - Female
Über 80 Tänzerinnen gingen am zweiten GOC-Tag im Solo Junior I Latin (Female) an den Start. Runde zwei und drei waren nicht nur für die Tänzerinnen „sportlich“ – auch die Chairperson hatte einiges zu tun. Insgesamt sechs der Teilnehmerinnen wurden während des Turniers aufs Podium zur Turnierleitung gebeten, da die Höhe der Absätze nicht den Regularien entsprach. Nach einer Reise durchs Publikum auf der Suche nach einer der ausgerufenen Teilnehmerinnen, nach einigen klärenden Gesprächen mit verunsicherten Tänzerinnen und Eltern, spontanem Schuhwechsel und vier Runden – sowie kurzfristiger Hallenverwirrung – durften sich schließlich sechs Damen über die sichere Teilnahme am Finale im Hegelsaal freuen. Eleonora Rivarolo verpasste das Treppchen nur knapp hinter Chenyi Zhao. Damit ging die Bronzemedaille an China, über Silber freute sich Aylin Aydin und die Goldmedaille ertanzte sich mit großem Vorsprung Francesca Monocchio. (K. Schuck)
1. Francesca Monocchio, Italien (5)
2. Aylin Aydin, Türkei (14)
3. Chenyi Zhao, China (17)
4. Eleonora Rivarolo, TSC Metropol Hofheim (17)
5. Ruixuan Su, China (23)
6. Elisabeth Malik, Rumänien (29)
von Gaby Michel-Schuck Uhr