Referenten und Demopaare der Bundeswertungsrichterschulung in Aschaffenburg
Auch in diesem Jahr hieß das Thema bei der Bundeswertungsrichterschulung in Aschaffenburg wieder "Personality is the Key". Der Grund dafür lag im ausgefallenen Lehrgang in Braunschweig im Jahr 2024. Um den alten Rhythmus wiederherzustellen, in dem das neue Jahresthema jeweils im Dezember vorgestellt wird, entschied man sich, für Aschaffenburg noch einmal beim bereits bekannten Thema zu bleiben, das aber auch noch genügend Potential für weitere interessante Lectures bot.
Rüdiger Knaack (Bundestrainer Standard)
In der Standardsektion referierte neben Bundestrainer Rüdiger Knaack auch Anja Rausche-Schramm. In den lateinamerikanischen Tänzen kamen neben Bundestrainer Timo Kulczak noch Florencio Garcia Lopez und Olga Müller-Omeltchenko zum Einsatz, die alle ihre Sichtweise zum Thema erläuterten und dabei nicht nur auf die Personality der Tänzer, sondern teilweise auch auf die der Wertungsrichter eingingen. Unterstützt wurden sie in den Standardtänzen durch Cristian Pop und Celine Sejdijaj sowie Artur Balandin / Anna Salita und David Jenner / Elisabeth Tuigunov in Latein. Dazu kamen noch die deutschen Kombi-Meister Vladyslav Tsykhanovskyi und Veronika Tsikhanovska, die in beiden Sektionen als Demopaar fungierten.
Timo Kulczak (Bundestrainer Latein)
Dabei war die einhellige Meinung der Referenten, dass gerade die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Aktiven das Tanzen interessant und bunt machen. Die Aufgabe der Wertungsrichter liegt nicht darin zu bewerten, welche Persönlichkeit am ehesten dem eigenen Geschmack entspricht, sondern vielmehr wie gut erkennbar und authentisch die individuelle Persönlichkeit der Tänzer zum Ausdruck gebracht wird.
Im überfachlichen Teil referierte Anna Kolb-Kubis zum Thema Fußgesundheit und zeigte hier neben dem theoretischen Hintergrund anhand von vielen Übungen, wie sowohl Tänzer als auch Wertungsrichter zum Erhalt der eigenen Fußgesundheit beitragen können.
Insgesamt wurden an diesem Wochenende viele neue Aspekte des "Anderthalb-Jahresthemas" beleuchtet, so dass es auch diesmal für die Teilnehmer nicht langweilig wurde. Im Dezember wird in Braunschweig das neue Fokusthema für die nächsten zwölf Monate verkündet.