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Breaking auf dem Weg zu Olympia

Chance für den Tanzsport?

DTV-Präsidentin Heidi Estler nutzte die Gelegenheit zu Gesprächen und besuchte die Sitzung des TAF-Präsidiums in Stuttgart (li. TAF-Präsident Ralf Josat, re. daneben DTV-Präsidentin Heidi Estler.) Foto: privat

Breaking könnte bei den Sommerspielen 2024 in Paris olympische Premiere feiern. Die zur Hip-Hop-Bewegung gehörende Tanzform wäre die erste, die den Durchbruch zu einer Olympiateilnahme schaffen und damit vielleicht den Weg für die Teilnahme weiterer Tanzsportarten ebnen könnte.

von Gaby Michel-Schuck

Bereits 2018 waren bei den olympischen Jugendspielen in Buenos Aires Hip-Hop-Klänge zu hören. Das französische Organisationskomitee will den Sommerspielen in der Hauptstadt eine „urbanere Dimension“ verleihen und so aktiv für Sport im Alltag der Bevölkerung werben.

Breaking gehört zu den vier Sportarten, die dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zur Aufnahme in sein Programm vorgeschlagen wurden. Weitere Medaillen sollen im Sportklettern, Skateboardfahren und Surfen vergeben werden. Noch ist allerdings unklar, wie viele der vorgeschlagenen Sportarten am Ende tatsächlich zugelassen werden. Diese Entscheidung wird erst im Dezember 2020 getroffen.

Sollte der Entscheid für Breaking positiv ausfallen, wäre es das erste Mal, dass der Tanzsport bei Olympischen Spielen vertreten ist. Dies wäre ein Meilenstein in der Geschichte des Weltverbandes WDSF und damit auch von Tanzsport Deutschland.

Meilenstein für den Tanzsport - erste WDSF-Weltmeisterschaft im Breaking in China

Ein Breaking-Highlight wird es bereits noch in diesem Jahr geben. Am 23. Juni 2019 findet die offizielle WDSF-Weltmeisterschaft Breaking in China statt. Der chinesische Tanzsportverband lädt in das Lishui Sports Center nach Nanjing ein. Die Qualifikation hierfür organisiert TAF Germany innerhalb von Tanzsport Deutschland. Nähere Informationen hierzu folgen in Kürze.

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