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Aktuelle Infos des DOSB

Impfaufruf und gendergerechte Sprache

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Das Logo des DOSB.

Der DOSB hat in seinem neuesten Schreiben an seine Mitglieder, Kollegen und Mitgliedsorganisationen über aktuell wichtige Themen informiert. Darunter sind ein Impfaufruf sowie Informationen zur genderbewussten Sprache im DOSB und in der dsj.

von Katrin Greschner

Impfaufruf des DOSB

Laut DOSB zeigt eine Studie der Agentur ONE8Y, dass die sportinteressierte Bevölkerung und auch die im Verein aktiven Menschen nicht nur eine höhere Impfquote aufweisen, sondern auch eine hohe Bereitschaft zum Impfen äußern, um ihrem Verein zu helfen. Darum habe der DOSB der Bundesregierung angeboten, die offizielle Impfkampagne der Bundesregierung („Ärmel hoch“) mit einer eigenen Sub-Kampagne zu stärken, und zwar im Rahmen der übergeordneten „Comeback“-(Mitmach-)Kampagne des Sports. 

Der ergänzende Impfaufruf des DOSB soll ab dem 22. Oktober 2021 bundesweit über verschiedene Medien veröffentlicht werden. Parallel erfolgt eine Aktivierung über Social Media mit individuellen Motiven aus dem Sport. Der DOSB lädt alle Akteure des Sports ein, sich an der Umsetzung zu beteiligen. Der DTV hat bereits vor einigen Monaten Vorlagen für die sozialen Medien zur Verfügung gestellt, die Interessierte hierfür verwenden können: https://www.tanzsport.de/de/service/downloads-und-formulare/presse 

 

Genderbewusste Sprache im DOSB und in der dsj

Aufgrund aktueller gesellschafts- und sportpolitischer Entwicklungen sowie zahlreicher Anfragen hat der Vorstand des DOSB beschlossen, die bislang im DOSB gültige Regelung in Bezug auf genderbewusste Sprache von 2019 auszuweiten und eine einheitliche Anwendung von Gendersternchen und Neutralisierungen im DOSB zu unterstützen. Die Regelungen aus dem Leitfaden „Genderbewusste Sprache im DOSB und in der dsj“ gelten laut DOSB seit September 2021 für alle Bereiche des DOSB und sollen ferner den Mitgliedsorganisationen als Hilfestellung und Orientierung dienen. 

 

Bundestagswahl und Koalitionsverhandlungen

Nach der Bundestagswahl laufen in Berlin die Verhandlungen zur Bildung einer neuen Regierung auf Hochtouren. Laut DOSB dürften auch sportpolitische Fragestellungen und Pläne zum Thema werden. Gleichzeitig müssten sich auch die Fraktionen in der Sportpolitik neu aufstellen, da nicht nur der Ausschussvorsitz neu besetzt werden müsse, sondern für einige Fraktionen die bisherigen Sprecher*innen für Sportpolitik nicht erneut angetreten seien. Eine ausführliche Analyse zu Auswirkungen der Bundestagswahl auf die Sportpolitik und zu den weiteren Entwicklungen im Bundestag und der Regierungsbildung sei gestern in der DOSB-Presse erschienen.

 

Leistungssportkonferenz in Kienbaum

Zwei Monate nach dem Ende der Olympischen Spielen in Tokio treffen sich in dieser Woche die Partner und Beteiligten der nationalen Leistungssportentwicklung, um auf Grundlage der Analysen zu den einzelnen Sommersportarten eine differenzierte Gesamtbewertung der sportfachlichen Ergebnisse vorzunehmen. Dabei komme die Medaillenbilanz ebenso zur Sprache wie die Finalplatzierungen, die Zielstellungen der Spitzenverbände und der weltweite Vergleich der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die jeweiligen Leistungssportstrukturen. Von hohem Interesse seien die Ausblicke auf die Olympischen Sommerspiele Paris 2024 sowie auf die Spiele von Los Angeles 2028 und Brisbane 2032. 

 

Vorbereitung Peking 2022

Wie bereits in Tokio sollen laut DOSB alle Athlet*innen und Teilnehmende an den Spielen, die vollständig geimpft sind, bei ihrer Ankunft in ein geschlossenes System eintreten müssen. Teilnehmende, die nicht vollständig geimpft sind, müssten bei ihrer Ankunft in Peking eine 21-tägige Quarantäne durchlaufen. Athlet*innen, die eine begründete medizinische Ausnahmegenehmigung vorlegen können, würden gesondert betrachtet. Alle Teilnehmenden und alle Mitarbeitenden würden darüber hinaus täglich getestet. Eintrittskarten würden ausschließlich an Zuschauer*innen mit Wohnsitz in China verkauft, die die Anforderungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen erfüllen.

 

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