News

Mehrere Kategorien

AGM der WDSF Professional Division

Deutschland ist mit Timo Kulczak im Board vertreten

Timo Kulczak Foto: TE

Am 1. August fand das virtuelle Annual General Meeting (AGM) der Professional Division (PD) des Welttanzsportverbandes (WDSF) statt. Tanzsport Deutschland wurde durch Präsidentin Heidi Estler und Vizepräsident Tim Rausche vertreten

von Tim Rausche

Bereits eine Woche zuvor wurden ebenfalls online die Weichen der WDSF für die kommenden vier Jahre gestellt und das Team um Präsident Shawn Tay bestätigt. Dieser hielt auch am Sonntag (1.8.) bei den „Profis“ eine Grußrede und betonte noch einmal die Wichtigkeit einer starken Interessensvertretung der internationalen Spitzentänzerinnen und -tänzer.

Nachdem das AGM der WDSF an Brisanz und spannenden Wahlen kaum zu übertreffen war, wurden die Tagesordnungspunkte der PD unaufgeregt abgearbeitet. Anwesend waren 41 stimmberechtigte Verbände mit 82 Stimmen. Der Haushalt der vergangenen zwei Jahre wurde zur Kenntnis genommen und das PD-Board entlastet. Die Planungen für die laufenden zwei Jahre wurden beschlossen, ein Antrag aus den Reihen der Mitgliedsländer auf gemeinsame Wettbewerbe von Profis und Amateuren mehrheitlich abgelehnt.

Die amtierende PD-Direktorin, Verena Sulek, wurde mit großer Mehrheit in einem etwas mühsamen Online-Verfahren wiedergewählt. Interessant wurde es bei der Wahl der vier weiteren Boardmitglieder.

Tanzsport Deutschland hatte den DTV-Verbandstrainer und Landessportwart aus Hessen, Timo Kulczak, als Kandidaten benannt. Mit seiner sehr internationalen, professionellen und authentischen Vorstellung schaffte er es, das zweitbeste Wahlergebnis aller zehn Kandidaten zu erreichen, sodass Tanzsport Deutschland nun wieder im PD-Board vertreten ist. Weiterhin setzten sich Davide Cacciari aus Italien, Alexander Melnikov aus Russland und Mircea Gavrilla aus Rumänien durch.

Das Meeting setzte den Schlusspunkt unter die jährlichen Mitgliederversammlungen der internationalen Verbände und Gremien. Alle Vertreterinnen und Vertreter verband der Wunsch, im kommenden Jahr die Treffen wieder in Präsenz stattfinden lassen zu können.

Zurück