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DTV-Präsident: Bitte um Absage

DTV-Präsident Harald Frahm hat in einem Schreiben an die Landesverbände heute mittag darum gebeten, aus Solidarität mit den Opfern der tragischen Ereignisse in den USA alle öffentlichen Tanzsportveranstaltungen bis zum Wochenende abzusagen. Der Präsident kündigte ferner an, daß sich das Präsidium noch heute mit dem Problem der Zulassung zu Deutschen Meisterschaften befassen werde. Es gilt als sich...

von Ulrike Sander-Reis

DTV-Präsident Harald Frahm hat in einem Schreiben an die Landesverbände heute mittag darum gebeten, aus Solidarität mit den Opfern der tragischen Ereignisse in den USA alle öffentlichen Tanzsportveranstaltungen bis zum Wochenende abzusagen.
Der Präsident kündigte ferner an, daß sich das Präsidium noch heute mit dem Problem der Zulassung zu Deutschen Meisterschaften befassen werde. Es gilt als sicher, daß das Präsidium eine Ausnahmegenehmigung beschließen wird, nach der Paare, die an einer jetzt abgesagten Landesmeisterschaft starten wollten, auf der jeweiligen Deutschen Meisterschaft starten können.
Die Landesverbände Berlin und Baden-Württemberg haben erklärt, daß ihre Landesmeisterschaften stattfinden werden.
DSB-Präsident Manfred von Richthofen empfiehlt allen Ausrichtern von Sportveranstaltungen, eine Gedenkminute abzuhalten. Die besondere Zurückhaltung des Tanzsports ist damit begründet, daß zur Ausübung des Sports zwingend Musik erforderlich ist. Damit werden Tanzsportveranstaltungen in einer Zeit allgemeiner und öffentlicher Trauer und Betroffenheit problematischer als andere Sportarten.
Das dritte Turnier der Kneipp Trophy am Wochenende in Bad Wörishofen wurde ebenfalls abgesagt.
Die Erklärung des DSB-Präsidenten findet sich auf den Internet-Seiten des

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