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Breaking for Gold

Deutschland verpasst Qualifikation für die Youth Olympic Games (YOG) 2018

Foto: Nina Estler

Fünf B-Boys und 3 B-Girls aus Deutschland hatten die erste Runde der Qualifikation erreicht, die sich ausschließlich in digitaler Umgebung per Video-Bewerbung abspielte. Jetzt stellten sie sich der zweiten Runde in der Grugahalle in Essen.

von Gaby Michel-Schuck

Photo by @littleshao at YOG

Unmittelbar im Anschluss an das traditionelle „Battle of the Year“ Event, der Weltmeisterschaft im Breakdance, trafen die Vertreter der Kontinente Afrika und Europa aufeinander. Dabei ging es um die Qualifikation für die Endausscheidung, die im Mai nächsten Jahres in Japan ausgetragen wird und bei der es um die definitive Vergabe der 24 Plätze für Buenos Aires für die Youth Olympic Games 2018 geht. Sowohl die Endausscheidung als auch die YOG werden ohne deutsche Teilnahme stattfinden, das besiegelten die Juroren bereits jetzt in der Grugahalle.

DTV-Präsidentin Heidi Estler war eigens nach Essen gereist und beobachtete den Entscheid. „Leider hat es für eine deutsche Teilnahme nicht gereicht, aber vielleicht ist das ein Ansporn für die Zukunft.“

Das Internationale Olympische Komitee hat Breakdance in das Programm der Jugendspiele aufgenommen und den Welttanzsportverband (WDSF) beauftragt, mit einem Qualifikationssystem, 24 der weltbesten B-Boys/Girls (je 12, max. zwei Vertreter pro Land) in der Altersklasse Jugend (16 bis 18) zu identifizieren.

123 Teilnehmer aus 34 Ländern gingen bei den B-Boys an den Start sowie 46 Teilnehmerinnen aus 19 Ländern bei den B-Girls.

Das Foto zeigt v.li.n.re.:

Guillaume Felli, Geraldine Zahnd (WDSF Office),
Lena Arvidsson (WDSF Presidium member)
Heidi Estler (DTV-Präsidentin)
Thomas Hergenröther (Organisator)

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