Daniel Schmuck - Veronika Obholz

Krasses Lampenfieber

Daniel Schmuck und Veronika Obholz setzten sich gegen große Konkurrenz aus HipHop, Jazztanz, Electric Boogie, Stepptanz und anderes durch und gewannen im Juli 2013 überraschend die 1. Staffel der Castingshow „Got to Dance“. Im Gespräch mit Ingo Körber erzählen sie von ihren Erlebnissen.

Wie kam es dazu, dass Ihr bei „Got to Dance“ dabei wart?
Veronika: Ich wurde von Pro7 angerufen, ob wir Lust hätten mitzutanzen. Die Castings zu „Got to Dance“ waren eigentlich schon vorüber, aber Pro7 kannte uns von „Shooting Stars“.

Hättet Ihr vor der Sendung gedacht, dass Ihr gewinnen könntet?
Daniel: Nein, überhaupt nicht. Wir waren eine der jüngsten und es waren viele HipHopper da. Da hätten wir nicht gedacht, dass wir als Lateiner gewinnen können.

Wer waren wohl Eure größten Fans?
Daniel: Alle Latein- und Standardtänzer und unsere ganze Familie und Freunde.

Ihr wart schon in mehreren Fernsehsendungen. Was war das Besondere an „Got to Dance“?
Veronika: Dass wir gewonnen haben (lacht). Und dass es nur mit Tanzen zu tun hatte, nicht noch mit Singen und Klavier usw. verglichen wurde.

Wie bereitet man sich in so einer Sendung vor, um kein Lampenfieber zu haben?
Veronika: Wir hatten Lampenfieber, sehr sehr krass! Aber nach dem ersten Schritt auf der Bühne denkt man nicht mehr dran, dann ist es eigentlich weg.

Wie war das Gefühl in dem Moment, als Ihr wusstet, dass Ihr gewonnen habt?
Daniel: Ich konnte es erst gar nicht realisieren, es hat eigentlich einen Tag gedauert, bis ich es wirklich realisiert habe.
Veronika: Das war ein Gefühl wie in einem Traum. Ich hab' mich da ganz oft gezwickt, um sicher zu sein, dass ich nicht träume. Das ist immer noch ein ganz krasses Gefühl.

Wie war der Ansturm in Facebook auf Eurer Seite?
Veronika: In der ersten Woche der Facebook-Seite noch vor dem Halbfinale hatten wir 300 Likes, aber nach dem Finale ganz schnell über 3000. Da kamen auch ganz viele Nachrichten.

Was habt Ihr in den Tagen nach dem Sieg gemacht?
Veronika: Am Samstag haben wir uns ausgeruht, mit Verwandten ein bisschen im Biergarten gefeiert. Am Sonntag haben wir ein Bayernpokalturnier in Regensburg getanzt.

War Euer Sieg da ein Thema?
Veronika: Ja, schon, da haben uns ganz viele gratuliert, viele wollten ein Foto mit uns machen.

Habt Ihr auch im Club schon gefeiert?
Veronika: Ja, zweimal gleich. Einmal mit unseren Trainern Manuela Faller und Marius Iepure extra und einmal mit allen Paaren im Rot-Gold-Casino.

Wie hat sich Euer Alltag nach „Got to Dance“ verändert?
Daniel: Eigentlich nicht so groß, ich werde manchmal in der Stadt angesprochen, aber sonst ist alles ganz normal geblieben.
Veronika: Am ersten Schultag haben mich ganz viele darauf angesprochen, aber nach etwa einer Woche hat sich das auch alles wieder beruhigt.

Was passiert mit der Siegprämie von 100.000 Euro?
Veronika: Das wird jetzt gespart fürs Tanzen, mit dem Geld wollen wir uns auf große Turniere in der Zukunft vorbereiten, so auf die Deutsche Meisterschaft und die Weltmeisterschaft 2014 und weitere Turniere danach.

Was sind Eure weiteren Ziele im Tanzsport?
Veronika: Nächstes Jahr Deutsche Meister werden, in der Weltmeisterschaft und auf der GOC soweit wie möglich kommen. Irgendwann mal Weltmeister werden.

Dann wünschen wir Euch ganz viel Erfolg und Spaß beim Tanzen in der Zukunft! Vielen Dank für dieses Gespräch.