Geschichte
des Tanzsports in Deutschland und seiner Organisationen
seit Beginn des 20. Jahrhunderts
Für die folgende Übersicht wurden vor allem folgende Darstellungen ausgewertet:
Friedrich
Ernst von Garnier,
Bernhold, Beat und Bossanova, Copress Verlag München 1972
Christoph Burgauner (Hrsg.), Tanzen in Deutschland, Kastell Verlag München 1986
Christoph Burgauner (Hrsg.), Tanzen weltweit, Kastell Verlag München 1995
Holger Liebsch,Tanzsportverband Rheinland-Pfalz e.V. (Hrsg.), Tanzsport zur
Jahrtausendwende, Repro Druck, Ramstein1999
Wer
es genauer wissen will, muss dort nachlesen.
Eine
sehr gute Übersicht hat Christoph Burgauner auch anlässlich des 75jährigen DTV-Jubiläums
im Tanzspiegel (6/96, Seiten 6 - 20) geschrieben.
Den Artikel von Christoph Burgauner
finden Sie hier als PDF-Datei.
Die
Einzelheiten sind übrigens z.T. umstritten, dies gilt vor allem für die Frage,
welches Turnier der Anfangszeit als offizielle oder halboffizielle nationale
oder internationale Meisterschaft gelten kann. Darauf kommt es aber - mit Blick
auf die Entwicklung des Tanzens - im Grunde nicht so sehr an.
Eine Liste von Deutschen, Europa- und Weltmeistern enthält diese Chronologie
nicht. Derartiges ist auf dieser Homepage z.T. unter Verband -> Historie
zu finden.
Turnierergebnisse
stehen auch
- hier unter Sport -> Ergebnisse,
- bei www.idsf.net unter "Competitions"
- auf den Seiten von IDSF-Sportdirektor Heinz Späker www.spaeker.de
(unter "Results"),
- die Ergebnisse von Blackpool unter www.blackpooldancefestival.net,
- aus dem Professionalbereich unter www.profitanzsport.de
(-> Ergebnisse)
Zeit vor der Gründung eines deutschen Tanzsportverbandes
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1907 |
In Nizza findet das erste Tangoturnier statt. |
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1909 |
In Paris werden "Weltmeisterschaften" ausgetragen. |
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1912 |
In Düsseldorf wird der Boston Club gegründet. |
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10.12.1912 |
Das erste Tanzturnier in Deutschland findet im Berliner Admiralspalast (Nähe Bahnhof Friedrichstraße) statt. Es werden Onestep, Boston und Tango getanzt. |
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1919 |
Im Berliner Admiralspalast wird die erste Deutsche Meisterschaft ausgetragen. |
Von der Gründung eines deutschen Tanzsportverbandes bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs
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1920 |
Der Reichsverband für Tanzsport (RfT), Vorläufer des DTV, wird gegründet. |
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04.11.1921 |
Der RfT wird beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg ins Vereinsregister eingetragen. Das gilt heute als die "Geburtsstunde" des DTV und wurde auch der Berechnung des 75jährigen Jubiläums zugrunde gelegt. |
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1921 |
Der "englische Stil" entsteht: Die normale Gehbewegung hat sich als Basis des "Standardtanzens" durchgesetzt. |
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1922 |
In London finden Weltmeisterschaften statt. Victor Silvester gewinnt. London wird Metropole des Standardtanzens. |
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1922 |
Der Allgemeine Deutsche Tanzlehrer-Verband (ADTV) wird gegründet. |
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1922 |
Tanzlehrer Reinhold Sommer kreiert eine "Tango-Quadrille" und wird damit zu einem Pionier des Formationstanzens. |
| 1922 |
Heinz Pollack gibt sein Buch " Die Revolution des Gesellschaftstanzes" heraus. |
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13.01.1923 |
Der RfT gibt "Allgemeine Turnierregeln" heraus. |
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1923 |
ADTV und RfT schließen einen Vertrag über eine Zusammenarbeit und eine Aufgabenteilung. Dies ist ein Vorläufer des ADTV/DTV-Abkommens von 1968. |
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1923 |
In der Londoner Queen's Hall werden halboffizielle Weltmeisterschaften ausgetragen. Getanzt werden Foxtrot, Onestep, Tango und Waltz. |
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1924 |
Es erscheint ein Fachorgan des RfT ("Der Tänzer"), herausgegeben von Arthur R. Fleck. |
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01.02.1925 |
Neben dem RfT wird ein "Reichsverband zur Pflege des Gesellschaftstanzes" (RPG) gegründet. Die Präsidien sind identisch. |
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15.05.1925 |
Eine erste reichseinheitliche Turnierordnung tritt in Kraft. |
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1927 |
In Frankfurt werden unter der Regie des RPG die ersten Europameisterschaften der Amateure durchgeführt. |
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1928 |
In Bad Kissingen treffen sich erstmals die deutschen Tanzlehrer zu einer Konferenz. (Diese Tradition wird heute noch von der Tanzsporttrainer-vereinigung [TSTV] fortgeführt.) |
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1929 |
"Great Conference" britischer Tanzlehrer. Für die Tänze Onestep, Slow, Tango und Waltz wird ein "Standard" festgelegt. (Daher kommt der Begriff Standardtänze. Im englischen Sprachgebrauch heißt es nach wie vor "Modern".) |
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1931 |
Die erste offizielle deutsche Professionalmeisterschaft findet statt. |
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seit 1931 |
Blackpool ist Austragungsort der offenen britischen Meisterschaften. |
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1932 |
Erstmals wird auf einer Deutschen Meisterschaft die " Rumba" getanzt. |
| 1932 |
Gründung des Grün-Gold Club Bremen |
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1934 |
Victor Silvester, Musiker und selbst Turniertänzer, ruft eine "Strict-Tempo-Band" ins Leben. Streit zwischen Franz Büchler und Carl-Ernst Riebeling (Kassel) zum Thema " Sabotage des Turniertanzes" |
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10.12.1935 |
In Prag wird der erste internationale Amateurverband "Fédération Internationale de Danse pour amateurs" (FIDA) gegründet. Präsident wird Franz Büchler aus Graz. |
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30.05.1936 |
In Bad Nauheim findet die erste offizielle Amateurweltmeisterschaft statt. |
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1936 |
Alex Moore veröffentlicht sein Buch "Ballroom Dancing". |
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1938 |
Die Kultzeitung "Dance News" wird gegründet. |
| 1938 |
Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wird der Wiener Walzer in das Deutsche Turniertanzprogramm aufgenommen. |
Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg
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07.09.1946 |
In Köln-Junkersdorf wird, vor allem mit Hilfe von Karl Meyer und Hermann Bolz, die "Interessengemeinschaft Deutscher Clubs zur Pflege des Gesellschaftstanzes" (IPG) gegründet. |
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16.10.1948 |
Die "Arbeitsgemeinschaft deutscher Tanzlehrer-Verbände" wird gegründet, bald darauf das "Turnieramt der Gesellschaftstanzschulen" (TAG), später umbenannt in "Deutsches Amateur-Turnieramt" (DAT) |
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06.11.1949 |
Der IPG wird umbenannt in "Deutscher Verband zur Pflege des Gesellschaftstanzes" (DPG). |
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1949 |
Der Boston Club Düsseldorf organisiert das erste große Tanzturnier der Nachkriegszeit. |
| 1949 |
In München wird der Europa-Pokal, in Garmisch-Partenkirchen der Alpen-Pokal ins Leben gerufen. |
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30.05.1950 |
Der "Allgemeine Deutsche Tanzlehrer Verband" (ADTV) wird wieder gegründet. |
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1950 |
Das International Council of Ballroom Dancing (ICBD, ab 1993 WD&DSC) wird gegründet. |
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1953 |
Der DPG wird dem DSB angegliedert. |
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1953 |
Im Londoner Hammersmith Palais besiegen Detlef Hegemann und Ursula Kämmerer die englische Weltspitze. |
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ab 1955 |
In den einzelnen Bundesländern werden Landesverbände gegründet. Berlin macht den Anfang. |
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1955 |
Der DPG spaltet sich in DATV im Norden und ATVD im Süden. |
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1956 |
Die FIDA lässt ihre Tätigkeit ruhen. |
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12.05.1957 |
Das "International Council of Amateur Dancers" (ICAD) wird gegründet. |
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1957 |
In Berlin veranstaltet der TC Blau-Weiß-Silber in der neu erbauten Deutschlandhalle das erste Sporthallenturnier in Deutschland. |
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1959 |
In London wird die erste offizielle Latein-Weltmeisterschaft der Professionals veranstaltet. |
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1960 |
Die FIDA stellt ihre Tätigkeit auch offiziell ein. |
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26.11.1960 |
Die erste deutsche Latein-Meisterschaft, noch "Bundesqualifikation" genannt, findet statt, sie wird gewonnen von Karl und Ursula Breuer |
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1960 |
Die erste deutsche Latein-Meisterschaft der Professionals findet statt, sie wird gewonnen von Rudi Trautz und Inge Schmid. |
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1961 |
Die organisatorische Spaltung des deutschen Tanzsports in zwei Verbände wird beendet, der neue Gesamtverband wird "Deutscher Tanzsport-Verband" (DTV) genannt. Präsident wird Detlef Hegemann.. |
| 1961 |
Karl und Ursula Breuer werden als erste Tanzsportler mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. |
| 1961 |
Walter Laird veröffentlicht seine erste Ausgabe der "Technique of Latin American Dancing". |
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1961 |
Das Ehepaar Dr.Jürgen und Helga Bernhold wird Latein-Weltmeister. |
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1963 |
Vom ADTV wird das "Welttanzprogramm" eingeführt. |
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1964 |
In Neuß findet die erste deutsche Formationsmeisterschaft statt, in Stuttgart die erste deutsche Kombinationsmeisterschaft. |
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1965 |
Detlef Hegemann wird Präsident der ICAD und gibt das Amt des DTV-Präsidenten auf. |
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30.01.1965 |
Der DTV wird als ordentliches Mitglied in den DSB aufgenommen. |
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16.03.1968 |
Die ersten deutschen Jugend-Meisterschaften werden durchgeführt. |
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01.09.1968 |
Das Deutsche Amateur-Turnieramt (DAT) wird in den DTV eingegliedert. |
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1969 |
"Offene Turniere" werden eingeführt. |
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1970 |
Zur Förderung des Breitensports wird das DTSA geschaffen. |
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1972 |
Harald Harms wird Sportwart.Wolfgang Opitz wird Bundestrainer und bleibt es bis 2000. |
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1972 |
In Hessen wird Tanzen als Schulsportart eingeführt. |
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seit 1973 |
In allen Bundesländern werden Landesmeisterschaften durchgeführt. |
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1973 |
In New York werden die ersten Formations-Weltmeisterschaften ausgetragen. |
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1974 |
Erstmals findet in Frankfurt das Großturnier "Hessen tanzt" statt. |
| 1974 |
Günter Meinen (Bremen) wird DTV-Präsident und bleibt es für 18 Jahre. |
| 1974 |
Der DTV richtet ein Archiv ein, für das Joachim Schäfer (Münster) verantwortlich ist. Ihm folgt Wolfgang Gruber (Münster), der aus einer zunächst einfachen Sammlung die Grundlage für ein Archiv erstellt. |
| August 1977 | Gründung einer Vereinigung der Tanzsporttrainer des ADTV |
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1978 |
Eine neue TSO tritt in Kraft. Im Formationswesen wird das Ligasystem eingeführt. |
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1978 |
Für Meisterschaften wird die Dopingkontrolle eingeführt. |
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1982 |
Max-Ulrich Busch und Renate Hilgert (Berlin) werden Standard-Weltmeister und siegen in Blackpool. |
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1981/1982 |
Die Föderation deutscher Majoretten (später: "Deutscher Twirling-Sport-Verband") und der Deutsche Rock 'n' Roll Verband (später: "Deutscher Rock 'n' Roll und Boogie Woogie Verband) werden als Fachverbände mit besonderer Aufgabenstellung in den DTV aufgenommen. |
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1985 |
Auf Betreiben von Heinz Riehn werden im Seniorenbereich "Deutschland-Pokal" und "Deutschland-Cup" geschaffen. |
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1987 |
Zum ersten Mal werden in Mannheim die "German Open Championships" (GOC) veranstaltet. |
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1987 |
Der Deutsche Verband für Gardetanzsport (DVG) tritt als Fachverband mit besonderer Aufgabenstellung dem DTV bei. |
| 19.08.1988 | Gründung der Tanzsporttrainer-Vereinigung in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (TSTV e.V.) im DTV |
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1990 |
Gebietsmeisterschaften und Ranglistenturniere werden eingeführt. |
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1990 |
In der DDR ist noch vor dem Beitritt zur Bundesrepublik ein Amateur-Tanzsport-Verband (ATV) gegründet worden. Später werden auch dort Landestanzsportverbände gegründet. |
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1991 |
Harald Frahm ruft die ARD-Masters-Gala ins Leben. |
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1991 |
Das ICAD führt eine Weltrangliste ein |
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1992 |
Das ICAD wird umbenannt in "Internationals Dance Sport Federation" (IDSF). |
| 1992 |
Herbert Fenn wird zum DTV-Präsidenten gewählt. Günter Meinen wird Ehrenpräsident. |
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1993 |
In Perth (Australien) findet die erste Senioren-WM statt. |
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1993 |
Für das DTSA treten neue Regeln in Kraft. |
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1993 |
Für Jazz- und Modern Dance wird eine Bundesliga eingeführt. |
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ab 1993 |
Serie "Tanzbonbon" des DSF |
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1994 |
In Nordrhein-Westfalen wird ein Pilotprojekt "verdeckte Endrundenwertung" durchgeführt. Zu einer TSO-Änderung kommt es insoweit nicht. |
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15.07.1996 |
Feier zum 75jährigen Bestehen des DTV in Berlin |
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1996 |
Zum 125.000 Mal wird das DTSA erworben. |
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1997 |
Der Sportausschuss beschließt eine neue Alters- und Klassenstruktur. |
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1997 |
Erstmals ist der Tanzsport bei den World Games (Lahti, Finnland) vertreten. |
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1997 |
Der Tanzsport wird vom IOC als olympische Sportart, allerdings (noch) nicht als "Programmsportart" anerkannt. |
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1998 |
Dissonanzen zwischen IDSF und DTV in der Frage der TV-Vermarktung tanzsportlicher Großereignisse. Detlef Hegemann tritt als IDSF-Präsident zurück. Der Schweizer Rudi Baumann wird in Lausanne zum Nachfolger gewählt. |
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1998 |
Das Präsidium des DTV wird um das Amt des Lehrwarts erweitert. |
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1998 |
Im Seniorenbereich werden Turniere "Leistungsstarke 65" (bald darauf "Leistungsstarke 66") eingeführt. |
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1998 |
Durch Beschluss des Sportausschusses werden Startbuchinhaber verpflichtet, alle zwei Jahre ein Sporttauglichkeitsattest vorzulegen. |
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1998 |
Dr. Christa Thiel, Mitglied der DTV-Verbandstagsleitung, wird zur Vorsitzenden des Bundesausschusses Frauen im Sport und damit in das Präsidium des DSB gewählt. |
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1999 |
Der Bundesverband für Gardetanzsport wird als weiterer Fachverband mit besonderer Aufgabenstellung in den DTV aufgenommen. |
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1999 |
Karl Breuer wird als erster Deutscher zum Präsidenten des Weltverbandes der Professionals WD&DSC gewählt. |
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2000 |
Der Deutsche Professional Tanzsportverband (DPV) schließt sich als weiterer Fachverband mit besonderer Aufgabenstellung dem DTV an. |
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2001 |
Oliver Wessel-Therhorn wird als Nachfolger von Wolfgang Opitz Bundestrainer des DTV. |
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2001 |
Die DTV-Geschäftsstelle zeiht von Neu-Isenburg nach Frankfurt - unter das Dach des DSB -um. |
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2001 |
Eine Ausschreibung "Gemischter Turniere" für Amateure und Professionals bleibt erfolglos. |
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2001 |
Beginn einer Bereinigung der Beziehungen zwischen IDSF und DTV. |
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2001 |
Das DTSA wird zum 200.000. Mal erworben. |
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2002 |
Offene Turniere und Ranglistenturniere werden für Paare des DPV geöffnet. |
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2002 |
Der Tanzsport beteiligt sich - vor allem auf dem JMD-Sektor - am Deutschen Turnfest in Leipzig. |
| 2002 |
Das DTV-Archiv zieht um nach Kirchheimbolanden. Holger Liebsch übernimmt die Verantwortung für das Archiv, das eigene Räume in einer ca. 200 qm großen Halle erhält. |
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2002 |
DTV-Präsident Harald Frahm wird zum 1. Vizepräsidenten der IDSF gewählt. |
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2002 |
Der Bundesverband für Country- und Westerntanz wird als weiterer Fachverband mit besonderer Aufgabenstellung in den DTV aufgenommen. |
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2002 |
Der älteste noch bestehende deutsche Tanzclub, der Boston Club Düsseldorf, wird 90 Jahre alt. |
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2003 |
Eine grundlegende Neufassung der TSO tritt in Kraft. |
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2003 |
Die IDSF-Kleiderordnung wird in den international relevanten Startklassen in die TSO übernommen. |
| 2003 | DTV implementiert für seine Vereine das Online-Meldesystem, um Turniermeldungen über das Internet durchführen zu können. |
| 2003 | German Open Championships: Amateure und Professionals kündigen dem Mannheimer Rosengarten. |
| 2004 | Der Auschuss für Breitensport (AfB) etablierte am 16. Mai erstmals den DTV-"Tag desTanzens". |
| 2004 | Die German Open Championships (GOC) sind umgezogen und werden erstmals in der Stuttgarter Liederhalle ausgetragen. |
| 2005 | Pilotprojekt B-Finale bei Deutschen Meisterschaften, das in 2006 nicht weitergeführt wird. |
| 2005 | Harald Frahm tritt als DTV-Präsident zurück. In einer außerordentlichen Sitzung des HAS wird Franz Allerst neuer DTV-Präsident. |
| 2005 | Eindrucksvolle Zuschauerzahlen bei Pro7 Tanzwoche in TV-Total mit Stefan Raab sowie der Tanzshow mit Oliver Pocher und DTV-Tänzerinnen und Tänzern. |
| 2005 | Der Ausschuss für Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport im DTV stellt ein "Leitbild für Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport" vor. |
| 2005 | ARD-Masters-Serie letzte Staffel. |
| 2006 | DTV-Präsident Franz Allert und Donnie Burns, Präsident des internationalen Verbandes der Tanzsportprofessionals "World Dance & Dance Sport Council" (WD&DSC, jetzt WDC) unterzeichnen eine weitreichende Kooperationsvereinbarung zwischen beiden Verbänden. |
| 2006 | DTV-Präsident Franz Allert wird einstimig in die Sprechergruppe der NOV - Interessensgruppe der Nichtolympischen Verbände (NOV) im Deutschen Sportbund (DSB) - gewählt. |
| 2006 | Tanzshow Let's Dance bei RTL macht Quote. |
| 2006 | Gründung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) mit Thomas Bach als erstem Präsidenten als Vereinigung von Deutschem Sportbund (DSB) und Nationalem Olympischem Komitee (NOK). |
| 2006 | Ab 1. April gilt das neue Doping-Regelwerk der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA), der sogenannte NADA-Code. |
| 2006 | IDSF General Meeting: Carlos Freitag wird neuer Präsident. Kontroverse Diskussion um neuen IDSF Profiverband. |
| 2006 | 20. German Open Championships, ausgetragen in der Liederhalle in Stuttgart. |
| 2006 | Die Swinging World e.V. mit seiner Organisation TAF (The Actiondance Federation) wird in den DTV aufgenommen. Damit können nun auch die aktuellen Tänze jenseits von Standard und Latein (wie z.B. HipHop, Discofox) im Bereich des Leistungssports repräsentiert werden. |
| 2006 | Erster Doping-Fall im Deutschen Tanzsportverband. |
| 2007 | SAT1-Show "You can dance". |
| 2008 | Erstmals wird das offizielle internationale DTV-Trainingscamp THE CAMP in der historischen Stadthalle Wuppertal durchgeführt. |
DTV-Präsidenten:
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1921 - 1923 |
Hermann Schreiber, Berlin |
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1923 - 1924 |
Dr. Burghard Freiherr von Reznicek |
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1924 - 1935 |
Herbert von Spoenla |
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1936 - 1942 |
Franz Büchler |
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1946 - 1948 |
Fritz Löwe |
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1948 |
Dr. Günter Butz |
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1948 - 1950 |
Johannes Köster |
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1950 - 1962 |
Dr. Fritz Neuroth |
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1962 - 1966 |
Detlef Hegemann |
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1966 - 1970 |
Wolfgang Kühle |
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1970 - 1974 |
Hermann Bolz |
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1974 - 1992 |
Günter Meinen |
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1992 - 1998 |
Prof. Dr. Herbert Fenn |
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1998 - 2005 |
Harald Frahm |
| 2005 - | Franz Allert |